Pflanze des Monats

Die Christrose

Ein blühendes Highlight im Winter!

Sie gehört zum Advent wie Weihnachtsstern, Amaryllis und Co.: die Christrose (Helleborus niger). Denn gerade in der dunkelsten Jahreszeit verzaubert uns diese langlebige, robuste Staude mit ihrer Blütenpracht in strahlendem Weiß bis hin zu edlen Creme-Rosé-Tönen.

Wie alle Stauden ist die Christrose winterhart und relativ pflegeleicht, so kann sie am passenden Standort mehrere Jahrzehnte bleiben, ohne dass man sie umsetzen muss. Wichtig ist nur, dass sie einen halbschattigen Standort hat und Staunässe vermieden wird. Ideal ist sie als Unterpflanzung zu Laubbäumen, diese spenden in den heißen Sommermonaten ihren Blättern ausreichend Schatten und geben der Christrose im Winter durch das fehlende Laub die nötige Helligkeit. Als Winterschutz reicht es aus, wenn man das Pflanzloch mit Herbstlaub oder Rindenmulch abdeckt. An sonnigen Wintertagen sollte man die Christrose hin und wieder gießen, damit sie nicht vertrocknet, auch in den Sommermonaten darf man nicht an Wasser sparen, besonders ab August da in diesem Monat die Pflanze mit der Ausreifung der ersten Knospen beginnt. Gedüngt wird die Christrose am besten mit einem Staudendünger in den Monaten Juni-Juli.

Wenn Sie die Christrose lieber in einen Kübel vor Ihrer Haustüre pflanzen möchten, empfiehlt es sich, zunächst eine Drainageschicht aus Blähton in den Kübel zu füllen, damit die Christrose vor Staunässe geschützt wird. Danach legt man ein wasserdurchlässiges Gartenvlies auf die Drainage und füllt mit einer gut durchlässigen Kübelpflanzenerde auf. So kann die Christrose auch im Topf gut einwurzeln. Um die Pflanze vor den kalten Temperaturen zu schützen, sollten sie den Topf frostsicher einpacken, am besten mit einem geeigneten Wintervlies. Unser persönlicher Tipp: Stecken Sie noch einige Tannen- oder Kiefernzweige in den Topf zu der Christrose, so sieht es zum einen weihnachtlich aus und zum anderen schützt es die Pflanze vor dem kühlen Ostwind. Wichtig: Auch hier das Gießen nicht vergessen!

Natürlich wird bei der Christrose, wie bei anderen Pflanzen auch, das Angebot immer größer. Die klassische Christrose (Helleborus niger) ist wohl die bekannteste, sie ist bestens für draußen geeignet und blüht in der Zeit von November bis Januar.
Später zum Blühen kommt meist die Lenzrose (Helleborus orientalis), die auch anders als die gewöhnliche Christrose in den Farben Rosé, Pink bis zu tiefem Weinrot vorkommt. Wie der Name schon sagt erfreut man sich bei dieser Art ab März an den Blüten.
Und wenn Sie die Christrose zuerst in Ihrem Zuhause blühen sehen wollen, ist die Sorte „Verboom Beauty“ bestens dafür geeignet. Durch die spezielle Züchtung verträgt sie die Wärme im Haus sehr gut und man kann sie nach dem Abblühen in den Garten hinauspflanzen. Hier erfahren Sie mehr zur "Verboom Beauty"

Egal für welche Sorte Sie sich entscheiden, Sie werden von dieser besonderen Staude begeistert sein!

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