Pflanze des Monats

Narcissus – Narzisse

Narzisse, Narcissus oder Osterglocke
Die goldgelben Blüten der Narzissen bringen mit ihrer leuchtenden Farbe die Sonne in den oft noch winterfahlen Garten. Da sie meist um Ostern herum blüht, wird die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) auch einfach Osterglocke genannt. Der Ursprung der Narzissenarten liegt auf der Iberischen Halbinsel. Deshalb sind diese Pflanzen Sonnengewächse.

Tipps zur Pflege der Narzisse:

Aussaat
Je nach Größe der Zwiebel sollte die Zwiebelspitze jeweils 10 cm von Boden bedeckt sein. Am besten pflanzt man die Zwiebeln im September, sonst bis spätestens Ende Oktober. Zwischen den Pflanzen sollte der Abstand 12 – 15 cm betragen.

Blütezeit
Durch ihre Artenvielfalt kann man eine Blütenabfolge von März bis in den Mai erreichen. Die Pflanze werden 25 – 50 cm hoch.

Standort
Im Frühjahr mag die Narzisse nasse Wiesen mit viel Sonnenschein. Der Boden sollte locker sein und Wasser gut aufsaugen können, da sie sonst leicht fault. Narzissen am besten als Vorblüher ins Staudenbeet pflanzen, die später treibenden Prachtstauden verdecken das gelb werdende Laub.

Pflege
Blätter der verblühten Narzissen nicht zu früh entfernen. Man sollte die Blätter stehen lassen, bis sie gelb werden. Auch im Beet schneidet man das Laub der Pflanzen nicht zurück, sondern zupft es erst ab, wenn es sich leicht löst.

Düngen
Anfang bis Mitte April, nach der Blüte, mit einem phosphatreduzierten, schnelllöslichen Volldünger versorgen. Die Blätter der Narzissen sollten noch grün sein.

Narzissen teilen
Sind die Narzissen blühfaul geworden, werden die Horste geteilt. Dazu keinen Spaten verwenden, sonst werden die Blumenzwiebeln verletzt.

Verwildern

Dafür geeignet sind cyclamenblütige Narzissen, Trompeten-Narzissen, zu denen auch die Osterglocken gehören, oder die weiße Dichter-Narzisse.

lo
ro
lu
ru