Pflege

Zimmerpflanzenpflege

Welche Pflege Ihre Zimmerpflanzen in der Wohnung und im Büro benötigen, hängt sicher von der Auswahl ab. Stellt die Pflanze spezielle Anforderungen, sind ein Pflanzenbuch oder die Beratung durch geschulte Gartencenter-Mitarbeiter gefragt. Die folgenden Pflegehinweise können auf jeden Fall für die meisten Zimmerpflanzen angewendet werden und sorgen für gutes Gedeihen, gleichmäßiges Wachstum und lange Freude daran.

Gießen und Düngen

Gleichmäßige Feuchtigkeit ist das Beste für Ihre Pflanzen. Das heißt, sie sollten niemals völlig austrocknen oder aber mit zu großen Wassergaben überschwemmt werden. Zu viel Wasser ist weitaus der häufigste Grund, weshalb sie eingehen. Pflanzgefäße mit Wasserspeicher eignen sich sehr gut, denn damit kann sich die Pflanze je nach Bedarf das nötige Wasser holen. Um ein paar Tage Abwesenheit zu überbrücken, gibt es dekorative Wasserspender und weitere Bewässerungssysteme.

Von Anfang März bis Mitte Oktober sind regelmäßige Düngergaben angezeigt, damit die Zimmerpflanzen mit den nötigen Nährstoffen versorgt werden. Dafür eignen sich die entsprechenden Grün- oder Blühpflanzendünger. Großpflanzen werden von Oktober bis März mit einer auf die Hälfte reduzierten Menge gedüngt. Düngestäbchen oder Langzeitdünger können den Bedarf der Pflanzen einige Wochen lang abdecken.

Besprühen und Blätter reinigen

Eine gelegentliche leichte „Dusche” mit der Sprühflasche schätzen Zimmerpflanzen sehr. Und wer dafür nicht zwei Geräte verwenden will: Inzwischen gibt es sogar die Gießkanne und Pflanzensprüher in einem.

Ein Staubfilm auf den Blättern wirkt wie ein Schattenspender – ungünstig für die meist unter Lichtmangel leidenden grünen Mitbewohner.
So schaffen Sie schnell Abhilfe:

  • An Sommertagen die Pflanzen an einem schattigen Platz in den Regen stellen,
  • die Pflanzen in der Wanne abbrausen,
  • die Pflanzen mit halbfeuchten Staubtüchern abwischen. Dann aber von Pflanze zu Pflanze ein neues Einmal-Tuch verwenden, um nicht etwa versteckte Schädlinge (wie Spinnmilben oder Thripse) ungewollt von Pflanze zu Pflanze zu übertragen.

Umtopfen

Manchmal brauchen Pflanzen auch ein wenig mehr Unterstützung, damit sie wieder so richtig aufblühen. Der beste Zeitpunkt ihnen frische Erde und einen größeren Topf zu gönnen, ist gegen Ende der kalten Jahreszeit, wenn die Tage wieder länger werden und die Lichtintensität zunimmt. Der neue Topf sollte im Durchmesser drei oder vier Zentimeter größer sein als der alte. Die Zimmerpflanze wird vorsichtig aus ihrem alten Topf gelöst und nur die alte lockere Erde entfernt. Dann kommt die Pflanze in die Mitte des neuen Topfes und wird von allen Seiten mit Erde aufgefüllt. Damit man einen praktischen Gießrand erhält, sollte die Oberkante des Wurzelballens etwa zwei Zentimeter unter dem Topfrand enden. Beim Einpflanzen darf kein Hohlraum zwischen Topf und Pflanze entstehen, die Erde wird deshalb am besten angedrückt.

Der alte Topf lässt sich nach dem Umtopfen erneut verwenden, wenn er mit einer harten Bürste und heißem Wasser (keine chemischen Reiniger verwenden) sorgfältig gereinigt wird.

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