Rosen-Tipps

Profitipp: Rosen – Pflege und Schnitt

Die Rose ist schon immer eine der beliebtesten Gartenpflanzen.
Gartenliebhaber schätzen an ihr die Blühfreudigkeit, die Farb- und Formenvielfalt, den Duft und die vielseitige Verwendbarkeit.

Alte Traditionen wie die Herstellung von Duftöl, Gelee, Likör und Bowle werden zunehmend auch bei der jungen Generation geschätzt.

Um sich an einer jährlichen Rosenpracht erfreuen zu können, sind folgende Maßnahmen zu berücksichtigen:

  • Rückschnitt zur Forsythienblüte
  • Regelmäßige Düngung ab April
  • Leichter Rückschnitt nach dem ersten Blütenflor
  • Winterschutz der Veredelungsstelle durch Anhäufeln bzw. bei Rosenstämmchen mit Rosenvlies
  • Besonders geeignete und schöne Rosenbegleitpflanzen sind:
  • Vor der Blüte: Zwiebelpflanzen wie zum Beispiel Narzissen, Tulpen, Hyazinthen
  • Zur Blüte: Ziersalbei, Glockenblume, Storchschnabel, Phlox, Rittersporn und viele Gräser
Rosen Tipps zur Pflege von Dauchenbeck
Rosen Informationsbroschüre

Rosen richtig schneiden – Pflegeschnitt

Pflegeschnitte werden angewandt, um junge Triebe zu wecken und somit längere Blütenpracht zu erhalten. Sie dienen ebenfalls zur Formierung der Rosen.


Der Frühjahrsschnitt:

(Durch Anklicken können Sie die Bilder vergrößern)

Beetrose Rückschnitt Frühjahr

Beetrosen:

Tote, schadhafte und zu dünne Triebe entfernen, ebenso – wo für das Auslichten nötig – die dicken, braunen Triebe zugunsten der kräftigen grünen Triebe. Pro Rose etwa fünf kräftige Triebe belassen, je nach Wuchsstärke der Sorte auf 20 (die schwachwüchsigen) bis 40 cm (die starkwüchsigen) einkürzen. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen zurückschneiden.

Bodendeckerrosen (Kleinstrauchrosen):

Schnitt wie bei den Beetrosen, aber bei größeren Beeten ist kein Rückschnitt jedes Einzeltriebes erforderlich. Hier ist es einfacher, die Rosen dann mit der Heckenschere in Form zu schneiden.

Rückschnitt Frühjahr Strauchrose

Strauchrosen:

Wie Beetrosen; bei ihnen wird aber puncto Trieblänge stärker die Wuchsform der Sorte berücksichtigt und etwas weniger streng geschnitten.

Englische Rosen:

Sie werden ähnlich den Strauchrosen geschnitten; wie diese weniger streng, um ihren buschigen Wuchs und damit ihre sommerliche Anmutung weitestgehend zu erhalten.

Wildrosen:

Sie werden in der Regel nur ausgelichtet, dabei Totholz, beschädigtes Holz und die alten dicken Triebe zugunsten der Jüngeren entfernen.

Rückschnitt Frühjahr Kletterrose

Kletterrosen:

Alte, dicke Triebe können an der Pflanze verbleiben, solange sie noch gut blühen. Lässt die Blühkraft nach, die alten Triebe zugunsten jüngerer herausschneiden. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen einkürzen – hier entstehen die jungen Blütentriebe.


Sommerschnitt nach der Blüte

Entfernen Sie nicht nur die verblühte Blüte bzw. Blütentraube, sondern auch mindestens die beiden nächstfolgenden Fiederblätter. Das regt die neue Blüte an. Sie können die verblühten Triebe auch noch weiter zurückschneiden, wenn das der Form und dem Gesamtbild der Rose zuträglich ist. Bodendeckerrosen können Sie nach dem Hauptflor mit der Heckenschere zurückschneiden. Bei Wildrosen die verblühten Blüten nicht entfernen, sonst entwickelt sich kein herbstlicher Fruchtschmuck!


Herbstschnitt:

Nach den ersten Frösten alle alten Blüten und Knospen, aber auch nicht ausgereifte Triebspitzen entfernen. Wildrosen und Kletterrosen ausgenommen, werden die Pflanzen dabei um etwa ein Drittel zurückgeschnitten. Jetzt nicht stärker schneiden oder gar schon den Frühjahrsschnitt vorwegnehmen, damit beugen Sie starkem Zurückfrieren der Rose vor.

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