Praxistipps

Januar

Halten Sie Wege, gemähte Flächen und Patios durch Rechen oder Fegen von Laub frei. Treten Sie die Erde fest, die der Frost eventuell um Pflanzen herum aufgeworfen hat.

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen: Vorausgesetzt, die Witterungsbedingungen sind für Arbeiten im Freien geeignet, (weder nass noch gefroren), können Sie jetzt neue laubwerfende Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen einsetzen. Beachten Sie, dass das Pflanzloch groß genug ausgehoben ist, damit die Wurzeln uneingeengt Platz haben.

Rasen: Bei sehr mildem Wetter können Sie in diesem Monat einen neuen Rasen mit Grassoden anlegen; der Boden muss allerdings gut vorbereitet sein.

Obst, Gemüse, Kräuter: Wenn Sie ein geheiztes Gewächshaus haben, können Sie schon bald Tomaten säen. Obstbäume und -büsche sind fertig auszuschneiden. Zur Bekämpfung von verborgenen Schädlingseiern spritzt man – nach Gebrauchsanweisung – mit Teeröl.
 

Februar

Wer nicht genügend Zeit hat, einen Kalkanstrich vorzunehmen, der kann einzelne Baumstämme durch ein von der Südseite angelehntes Brett gegen starke Sonneneinstrahlung schützen.

Obst, Gemüse, Kräuter: Obstbäume und -büsche können auch jetzt gepflanzt werden, wenn der Boden es zulässt. Gegen Ende des Monats können Sie in den Wurzelbereich der Obstbäume und -büsche etwas Universaldünger einhacken. Für die Aussaat der frühen Gemüse-Sorten im nächsten Monat bereiten Sie jetzt schon die Beete vor und stellen die Abdeckung an ihren Platz, damit sich die Erde darunter erwärmen kann.

Blumenrabatten: Wenn die Erde noch nicht zu festgefroren ist, können Sie schon mit dem Hacken anfangen und gleichzeitig um vorhandene Stauden einen Universaldünger einarbeiten.

Rasen: Schauen Sie sich ihren Rasen genau an, ob an manchen Stellen das Wasser „steht”. Lüften Sie diese Fläche gut mit der Forke.

März

Vor allem große Samen keimen sicherer, wenn man sie zum Beispiel in einem Keimapparat oder in einem feuchten Stoffsäckchen vorquellen lässt. Sie dürfen dann aber bis zur Saat nicht mehr austrocknen.

Blumenrabatten: Stutzen Sie Ihre Rosen und entfernen Sie altes oder beschädigtes Holz. Lockern Sie den Boden und bestreuen ihn mit Düngetorf oder Kompost.

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen: Entfernen Sie den Schnee von Ästen, um Schneebruch zu vermeiden. Abgestorbene, kranke oder dünne Äste abschneiden.

Rasen: Beseitigen Sie Unebenheiten in Ihren Rasenflächen. Schneiden Sie das Gras, wenn es 5 bis 8 cm hoch steht. Benutzen Sie einen eisernen Rechen, um die Entwässerung und Luftzufuhr zu verbessern.

Obst, Gemüse, Kräuter: Beendigen Sie die Winterspritzung vorhandener Obstbäume. Jetzt können Sie auch Erdbeeren pflanzen, jedoch die Blüten entfernen, um im ersten Jahr den Fruchtansatz zu verhindern. Um zeitiger zu ernten, durch Folientunnel oder Hauben schützen. Wenn das Wetter mild ist, Erbsen, Bohnen, Karotten, Lauch und Kohl säen. Pflanzen Sie, wenn möglich, Tomaten in ein warmes Gewächshaus und pikieren Sie die Sämlingspflanzen.

April

Es gibt kaum noch Frost. Frühjahrsblühende Sträucher wie Jasmin und Forsythien kann man nach der Blüte auslichten. Viele Stauden lassen sich aussäen, Dahlien, Knollenbegonien und Canna. Notfalls vortreiben. Sommerblumen aussäen, Zimmerpflanzen verjüngen und umtopfen. Sie sollten Ihre Kübelpflanzen jetzt aus Ihrem Winterquartier holen und gegebenenfalls umtopfen. Alle Gemüse- und Salatsorten können jetzt gesät werden.

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Mai

Gemischte Rabatten: Regelmäßig Unkraut jäten. Nach dem Jäten einen Dünger mit dem Rechen auf der Rabatte verteilen und eine Mulchschicht auftragen. Die langstieligen, hochschießenden Stauden müssen nun gestutzt werden. Damit sich die Pflanzen gesund entwickeln, sollten sie ab und zu mit Flüssigdünger gegossen werden.

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen: Immergrüne Bäume und Sträucher zu Beginn des Monats anpflanzen. Nach dem Einpflanzen reichlich gießen und mit einer Mulchschicht bedecken. Stutzen Sie Hecken, die jetzt verblüht sind. Beschneiden Sie abgeblühte Zweige, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern. Bevor Sie Hecken oder Kletterpflanzen schneiden, vergewissern Sie sich, dass Sie keine Vögel beim Nestbau oder Brüten stören.

Rasen: Den Rasen mindestens einmal wöchentlich bis auf eine Höhe von 2-3 cm mähen. Während Trockenzeiten mit einem Rasensprenger gießen.

Obst, Gemüse, Kräuter: Freilandgemüse reichlich gießen und wachstumsfördernden Dünger verwenden. Frostschutzhauben entfernen. Schützen Sie den feinblättrigen Sommer- und Blumenkohl vor Schädlingsbefall und dünnen Sie die Pflanzen aus. Hacken Sie regelmäßig den ganzen Garten.

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Juni

Jetzt ist die richtige Zeit für Sommerstauden: Lavendel, Schleierkraut, Rittersporn und vieles mehr. Erdbeeren mit Stroh mulchen. Bei Trockenheit werden die Früchte kleiner, aber süßer! Die am reichsten tragenden Mutterpflanzen kennzeichnen, um sie später gezielt für die Vermehrung nutzen zu können. Netze und Gelbtafeln schützen Kirschen.

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Juli

Der Gärtner hat kein Hitzefrei!

Bei Trockenheit fleißig gießen, regelmäßig düngen und gelegentlich verwelkte Blütenstängel und Blätter ausputzen: Das sind die Arbeiten, mit denen man im Garten und Balkon derzeit gut beschäftigt ist. Nach der Ernte der Himbeeren, abgetragenes und altes Holz bodennah entfernen.

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August

Hochsommer!

In den heißesten Wochen des Jahres ist für eine kontinuierliche Bewässerung zu sorgen. Als Richtlinie gilt: Lieber selten, dann aber durchdringend und stark gießen. Während der Fruchtentwicklung ist es besonders wichtig, die Baumscheibe bei Bedarf zu wässern. Stickstoffbetonte Düngung des Rasens fördert das Graswachstum und unterdrückt Moos und Wildkräuter. Mit dem Vertikutierer wird das Moos herausgerecht und das Wurzelwachstum angeregt. Ein Sommerschnitt an den Obstgehölzen (Apfel, Birne usw.) bewirkt jetzt ein langsameres Holzwachstum.

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September

Zur Abhärtung der Gehölze jetzt Thomas-Kali geben. Daran denken, dass jetzt die Kübelpflanzen für die Überwinterung fertigzumachen sind.

Der September ist der Liebesmonat der Schnecken! Wer im Sommer viel Ärger mit diesen Tieren hatte, sollte sie jetzt, bevor sie Eier ablegen, gründlich bekämpfen.

Astern blühen in vielen Rot- und Blautönen. Sie erinnern an Bauerngärten, passen wegen ihrer Höhe gut in den Hintergrund eines Beetes und sind dauerhafte Blüher in der Vase. Heidepflanzen unterstreichen die schöne Seite des Herbstes. Die Verwendung dieser pflegeleichten Pflanzen ist vielseitig: großflächig auf Beete, in kleiner Anzahl auf Grabstellen oder auf der Terrasse.

Obstgarten: Etliche Pilzkrankheiten überwintern auf den abgeworfenen Laubblättern. Daher dieses Laub nicht in den Kompost geben.

Herbstlaub: Was der Frühjahrsputz im Haus, ist der Herbstputz im Garten und Gelände. Bevor der Winter kommt, muss auf dem Grundstück und rund ums Haus noch einmal Ordnung gemacht werden.

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Oktober

Abräumen und kompostieren!

Beim Abräumen der Beete fällt viel Material an. Nicht nur deshalb lohnt es sich, den Kompost umzusetzen bzw. fachgerecht aufzuschichten. Auf das Ausbringen von Rohkompost oder gar Mist sollte jedoch verzichtet werden, weil im Winter ein Teil der Nährstoffe nutzlos ins Grundwasser sickert.

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November

Einwintern / Organische Bodendecker: Weil sich bei sinkenden Temperaturen das Pflanzenleben allmählich zurückzieht, werden Aufräumungsarbeiten zur Hauptbeschäftigung. Wichtig: Gartenschläuche einwintern und Regentonnen sowie Wasserleitungen im Freien entleeren. Auf Baumscheiben und unter Sträuchern lässt man die Blätter liegen. Von den Rasenflächen dagegen sind sie zu entfernen, weil darunter Fehlstellen entstehen.

Rasen: Sollten Sie beabsichtigen, im nächsten Jahr einen neuen Rasen einzusäen, müssen Sie die dafür vorgesehene Fläche doppelt umgraben und dabei in die untere Erdschicht gut verrotteten Stallmist oder Kompost einarbeiten.

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen: Bei geeigneten Wetterverhältnissen können Sie noch Rosen und immergrüne Pflanzen sowie laubwerfende Bäume und Sträucher einpflanzen. Bereiten Sie den Boden 3-4 Wochen vor dem Pflanztermin vor.

Blumenrabatten: Ihre frisch gekauften Stauden sollten jetzt schon alle eingesetzt sein; das gleiche gilt für Frühlingsblumen wie Goldlack, Vergissmeinnicht und hohe Schlüsselblume.

Zwiebelgewächse: Anfang dieses Monats ist die letzte Gelegenheit, Tulpen und Hyazinthenzwiebeln ins Freie zu bringen.

Obst, Gemüse, Kräuter: Nachdem Sie Ihren Garten von abgefallenem Laub und Unkraut gesäubert haben, können Sie den Komposthaufen für den Winter mit einer Erdschicht und einer Polyäthylenfolie zudecken. Säen Sie im Gewächshaus in regelmäßigen Abständen Senf und Kresse in flache Kisten.

Allgemeines: Abgefallenes Laub einsammeln und auf den Komposthaufen geben. Hacken Sie Unkraut aus; einjähriges kann kompostiert werden, mehrjähriges muss verbrannt werden.

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Dezember

Winterschutz – auch dekorativ: Empfindliche Stauden und Gehölze sind dankbar für eine Abdeckung. Fichtenreisig und Jute oder Schilfmatten erfüllen gute Dienste. Die Halme des Pampagrases werden zusammengebunden und mit einer Schilfmatte oder einer angehäuften Laubschicht warm gehalten. So läuft das Wasser sicher ab. Es kommt immer mehr in Mode, sich für die Winterverpackungen etwas einfallen zu lassen, sodass sie dekorativ aussehen.

Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen: Beenden Sie das Hacken zwischen den Sträuchern und arbeiten Sie die Mulchschicht, die Sie im Frühjahr ausgelegt haben, in die Erde. Wenn Sie wegen schlechten Wetters neue Bäume und Sträucher nicht setzen konnten, besteht jetzt noch die Möglichkeit dazu, wenn die Erde offen ist und das Wetter es zulässt.

Blumenrabatten: In milden Gegenden ist es auch noch im Dezember möglich, die Erde für neue Blumenrabatten vorzubereiten. Den Boden tief umgraben und viel organischen Dünger und Kompost unterarbeiten.

Zwiebelgewächse: Lilienzwiebeln, die Sie jetzt kaufen, sollten dick und fest sein. Wenn der Boden noch nicht gefroren ist, können sie nun noch ins Freie gesetzt werden. Bevor man geschrumpfte Zwiebeln pflanzt, diese 10-14 Tage in feuchten Torf legen. Wenn das Aussetzen zur Zeit nicht möglich ist, die Zwiebeln in den Töpfen lassen und an einen kühlen Platz stellen, bis sie im Februar endgültig ausgepflanzt werden können.

Obst, Gemüse, Kräuter: Im Treibhaus können Sie den frühen Blumenkohl fürs nächste Jahr aussäen. Die Samen einzeln in Torf-Töpfchen legen. Kontrollieren Sie regelmäßig gelagertes Gemüse und Obst. Verdorbenes gleich wegwerfen, um die weitere Verbreitung der Infektion zu verhindern. Alte und junge Obstbäume und -büsche wie Äpfel und Birnen zurückschneiden. Gemüsegarten von Blättern und Abfällen säubern.

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