Selbstgezogenes Gemüse

Gemüse aus dem eigenen Garten

„Das habe ich selbst gezogen!“ Wie viel Freude in diesen Worten mitschwingt und wie stolz man doch ist, Familie und Freunden die Leckereien aus dem eigenen Garten zu kredenzen. Da weiß man, wie es gewachsen ist.

Von „urban gardening“ bis „guerilla gardening“ – das eigene Gärtnern ist selbstbewusster geworden! Klassische Stilrichtungen und Pflanzenkombinationen werden aufgebrochen und durch echte Pflanzerlebnisse ersetzt. Und als Pflanzgefäße dienen Klassiker wie Kübel ebenso, wie Blechdosen, Autoreifen oder die alte Suppenschüssel vom Flohmarkt, aus der nun der Thymian wuchert. So macht Gartenarbeit auch denjenigen Spaß, die einen Garten bislang für spießig hielten.

Und nicht zuletzt erleben Familien mit Kindern im „Freizeitpark“ ganz neue Tummelplätze für gemeinsame Ideen. Denn Eltern wissen: Nur Erfolge machen Kinder stark – auch Gartenerfolge. Obendrein machen Salatköpfe, Kohlköpfe & Co. Kinderköpfe klüger. Und das liegt nicht allein am gesünderen Essen. Sich kreativ mit Pflanzen zu umgeben bedeutet für Kinder, sich abseits elektronischer Unterhaltungswelten mit Lebewesen und deren handfesten Bedürfnissen zu beschäftigen. Dabei erfahren sie, was ihr eigenes Tun oder auch Lassen unmittelbar für Gedeih und Verderb im eigenen Beet bedeuten. Und sie erleben, on top, was die „blöde Schule“ ihnen ganz praktisch zu bieten hat: Was haben Wasser und Dünger für Pflanzen mit dem Chemieunterricht zu tun? Was all die Gartenpflanzen und sich tummelnden Tierchen mit Bio? Sogar Mathe („Rechne mal eben aus, wie viele Pflanzen wir für das Beet benötigen“) und Physik („Das Barometer fällt – wie wird das Wetter?“) sind mit im Boot. Ganz zwanglos. Ganz lebensnah. Und immer spannend.

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